Horangi Selbstverteidigung

Quick & Dirty – Wirklich realistische Selbstverteidigung
Sei kein Opfer- lass dich nicht verletzen!

Kurz vorweg: Es geht um realistische Selbstverteidigung- nicht um Kampfsport oder Kampfkunst!


In der traditionellen Kampfkunst Taekwondo werden generell die nötigen technischen Fähigkeiten zur Verteidigung vermittelt.

Dies allein reicht jedoch nicht, sich in einer Gefahrensituation wirklich effektiv verteidigen zu können. Dies wird leider von vielen selbsternannten „Kampfkunst- und Selbstverteidigungsexperten“ vermittelt.

Selbstverteidigung - Warum?
Die Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft nimmt immer weiter zu. Die Brutalität der Aggressoren steigt, der Anlass für körperliche Attacken wird banaler. Täglich entnehmen wir der Presse neue Schreckensmeldungen von Übergriffen.

Wir leben in einer Zeit, in der die Gewalt mittlerweile an vielen Orten alltägliche und traurige Realität ist.
Mord- und Raubdelikte, Vergewaltigungen, verschwundene Kinder sowie brutale Überfälle schockieren uns. Sie machen uns klar, dass jeder Opfer einer Straftat werden kann.
Selbst der Friedfertigste ist vor einem körperlichen Angriff nicht sicher. So genannte „Minderheiten“ sind oft besonders gefährdet.

Umfragen sagen aus, dass viele Menschen Angst haben, Opfer einer Gewalttat zu werden.

Selbstverteidigung - Die persönliche Notwehrsituation
Selbstverteidigung lässt sich in ganz einfachen Worten beschreiben: Der Angreifer hat sich zu einem Angriff entschlossen während der Angegriffene unvorbereitet ist und zu einer plötzlichen Verteidigungsreaktion gezwungen wird, um die nachteilige Lage unversehrt zu überstehen.

Die Gewissheit, moralisch im Recht zu sein, ist eine starke Waffe.

Zu etwa 90 % besteht erfolgreiche Selbstverteidigung darin, Gewalttätigkeiten aus dem Weg zu gehen. Die restlichen 10 % sind die körperliche Abwehr eines Angreifers. In eine Konfliktsituation zu geraten ist einfach – sie zu vermeiden ist da schon schwieriger.

Natürlich sollte man sich nie sehenden Auges in eine Situation begeben, die in einer Notwehrsituation enden könnte. Erstes Mittel, um dieser Situation zu entkommen, sollte immer die Flucht sein. Ist dieser Weg unmöglich, sollte man zunächst verbal versuchen, den Angreifer zu beschwichtigen. Dabei sollte man jede Aggressivität vermeiden und einen möglichst großen Abstand zwischen sich und den Angreifer zu bringen.

Scheitern diese Versuche oder ist eine Flucht unmöglich, muss man sich auf einen Kampf einstellen.

Training
Grundlagen der Selbstverteidigung sind der Wille zur Selbstbehauptung und das Treffen vernünftiger Vorsichtsmaßnahmen.

Die vermittelten Abwehr- und Angriffstechniken entspringen den traditionellen Kampfkünsten, werden aber auf das Wesentliche reduziert, so dass sie auf natürlichen Instinkten basieren und im Ernstfall einfach abrufbar und effizient umsetzbar sind. Inspiriert vom israelischen Nahkampfsystem Krav Maga werden effektive und einfache Methoden gezeigt, sich gegen Gewalt - verbale oder nonverbale - behaupten zu können.

Effektive Selbstverteidigung bietet nur zwei Möglichkeiten- Flucht oder konsequente Verteidigung.

Im Training werden verschiedene Szenarien möglichst realitätsnah trainiert. Verteidigung gegen Waffen, gegen mehrere Angreifer, am Boden oder an verschiedenen Orten.

Jeder Mensch hat die freie Entscheidung, etwas für seine Sicherheit und Verteidigung zu tun. Die Entscheidung, realistische Selbstverteidigung zu lernen, ist der erste Schritt.

Unser Ziel ist es, aus potenziellen Opfern Gegner zu machen. Kurz: es geht dabei nicht um Fairness oder Schönheit- sondern um realistische Lösungen gegen einen gewalttätigen Angriff. Quick & dirty.

Angreifer suchen Opfer – keine Gegner. Sei kein Opfer – lass dich nicht verletzen.

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